Alternativen zu Adobe Lightroom

Adobe-Alternativen

Wenn man RAW-Fotos bearbeiten und verwalten will, gibt es statt „Adobe Lightroom“ folgende Alternativen:

Als vollwertige Alternative ist vor allem Apples „Aperture“ hervorzuheben. Es ist auch, seit es den Apple Mac App-Store gibt, relativ günstig zu haben. Die zwei kostenlosen Open-Source-Programme sind auf jeden Fall auch einmal einen Blick wert. Des weiteren wird es zum Glück „Adobe Lightroom“ auch weiterhin ohne Abo-Modell geben (es kann trotzdem ganz normal gekauft werden). Aber gut zu wissen, dass es trotzdem auch Alternativen dazu gibt.

Unter diesem Link gibt es übrigens eine Petition gegen das Zwangsabo von Adobe (Bitte fleißig mitmachen!):

www.change.org/de/Petitionen/adobe-systems-incorporated-eliminate-the-mandatory-creative-cloud-subscription-model

Alternativen zu Adobe Illustrator

Adobe-Alternativen

In einer Grafik-Softwarekollektion darf natürlich auch kein Vektor-Zeichenprogramm, wie z. B. „Illustrator“ fehlen. Für dieses Programm gibt es auch einige Alternativen:

Vektorbearbeitungsprogramme:

Vektorisierungsprogramme:

Am besten sind „Inkscape“ und „iDraw“ gegenüber „Illustrator“ aufgestellt. Auch, wenn sie leider nicht ganz den Funktionsumfang von „Illustrator“ erreichen. „Sketch“ ist eher als Fireworks-Ersatz gedacht, weil es mehr für Screendesign ausgelegt ist (nur RGB-Farbraum, mit Bildbearbeitungsfunktionen usw.).

Viele Illustrator-Alternativen können leider meistens keine nativen Illustrator-Dateien öffnen. „Inkscape“ kann auch Illustrator-Dateien ab der Version 9 öffnen. Bei „iDraw“ soll es in eingeschränkter Form auch funktionieren (bin mir nicht ganz sicher). Aber manche kommen wenigstens auch mit SVG, PDF- oder EPS-Dateien zurecht. Das freie SVG-Format unterstützen so gut wie alle Programme.

Ein weiterer Schwachpunkt bei den Alternativen, ist wie schon bei den Bildverarbeitungsprogrammen, der Farbraum „CMYK“. Dieser wird leider immer noch nicht richtig in „Inkscape“ unterstützt. Hier kann man nur wieder durch Umwege eine Grafik in ein druckfähiges Format (CMYK) umwandeln (z. B. mit Profil-Zuweisung oder Konvertierung mit Layoutprogramm) . Bei „iDraw“ soll es mit CMYK eigentlich funktionieren (zumindest von den Farbpaletten her). Ob die Unterstützung allerdings auch wirklich vollständig ist, konnte ich leider auch noch nicht richtig in Erfahrung bringen.

Es gibt auch einige andere Vektorisierungsprogramme auf den Markt. „Vector Magic“ ist sehr umfangreich, aber leider auch sehr teuer. Mit „Inkscape“ ist es auch möglich, Pixelbilder in Vektorbilder umzuwandeln.

Alternativen zu Adobe Indesign

Adobe-Alternativen

Nun kommen wir zur Königsdisziplin bei der Grafiksoftware: Layout- und DTP-Programme. Schließlich laufen hier alle Medien, wie z. B. Texte, Schriften, Pixelbilder, Vektorbilder, Videos und Töne zusammen (letztere zwei nur beim Erstellen von interaktiven Inhalten). Deswegen ist sie auch die wichtigste Software eines Grafikers. Hier sind die Alternativen zu „Indesign“:

Professionelle und semiprofessionelle Layoutprogramme:

Layoutprogramme für Privatanwender:

Leider ist man in diesem Bereich meistens angewiesen, dass die Dokumente kompatibel sein müssen, um sie mit anderen austauschen zu können (besonders wenn darin was abgeändert werden muss). Und hier gibt es leider nun mal nur zwei Standards: „Indesign“ und „QuarkXPress“. Deswegen kann man hier als Alternative auch nur zu „QuarkXPress“ oder in eingeschränkter Form auch zu „VivaDesigner“ (kann wenigstens Indesign-IDML-Dateien importieren und exportieren) greifen.

Außer mit anderen Quark-Anwendern seine Dateien untereinander auszutauschen, kann man in „QuarkXPress“ auch kostenpflichtige Erweiterungen verwenden, um Dokumente mit „Indesign“ auszutauschen. Mit „QuarkXPress“ kann man auch interaktive Medien (z. B. eBooks, Apps und Flash-Dateien) erzeugen. „QuarkXPress“ ist zwar von der Vollversion her ziemlich teuer, aber das Upgrade gibt es schon für unter 500 Euro zu haben (geht auch von uralten Quark-Versionen aus).

Ist man nicht auf den Austausch angewiesen (wenn man nur PDFs für die Weitergabe verwendet), kann man natürlich auch zu den anderen professionellen Programmen greifen.

„RagTime“ nimmt hier in dieser Programmkategorie eine Sonderstellung ein, weil diese Anwendung auch gleichzeitig eine Textverarbeitung und Tabellenkalkulation ist.

Alternativen zu Adobe Photoshop

Adobe-Alternativen

Wie versprochen, werde ich Alternativen zu den Adobe-Programmen aufzeigen. Als erstes werde ich mit der wohl bekanntesten Software von Adobe „Photoshop“ anfangen. In den Klammern steht immer der Preis für die Vollversion. Um die Preise besser vergleichen zu können, habe ich alle Dollar-Preise in Euro umgerechnet. Da es den Rahmen sprengen würde, jedes einzelne Programm zu beschreiben, habe ich hinter jeden aufgelisteten Programm einen Link hinzugefügt, wo man genauere Informationen darüber bekommen kann.

Fotobearbeitung:

Malprogramme:

Der Nachteil bei den Photoshop-Alternativen ist meistens, dass sie nicht mit dem CMYK-Farbraum zurecht kommen (Konvertierung und Bearbeitung). Dies kann von den oben gezeigten Programmen nur Photoline und laut einigen Beschreibungen im Internet auch GIMP. Da aber viele moderne Layout-Programme eine Konvertierungsmöglichkeit in den Arbeitsfarbraum für Bilder unterstützen (z. B. beim Druck oder bei der PDF-Erstellung), stellt dies eigentlich nicht mehr so ein großes Problem dar. Soll doch einmal ein einzelnes Bild im gültigen Druckformat abgegeben werden, kann man auch das mitgelieferte „ColorSync-Dienstprogramm“ von Apple dazu verwenden (befindet sich im Dienstprogramme-Ordner). Hiermit ist es nämlich auch möglich ein vorhandenes RGB-Bild zu öffnen und in ein neues Farbprofil zu konvertieren.

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