Alternativen zu Adobe Dreamweaver

Adobe-Alternativen

Jetzt kommen wir zum Webdesign. Für „Adobe Dreamweaver“ gibt es folgende Alternativprogramme:

Website-Generatoren:

WYSIWYK-Webeditoren:

Reine Code-Ediitoren:

  • Coda (57,85 Euro): panic.com/coda/
  • Verschiedene Texteditoren (kostenlos oder kostenpflichtig)

Bei den Webdesign-Alternativen ist für jeden etwas dabei: Für Leute, die überhaupt keine Ahnung von HTML haben, für Profis, die ihre Arbeit mit bestimmten Tools erleichtern wollen oder für totale Code-Puristen.

Mit den Webgeneratoren kann man Internetseiten fast ohne HTML-Kenntnisse fast wie in einem Layoutprogramm erzeugen. Sie haben aber die Nachteile, dass man mit ihnen keine bestehenden HTML-Dokumente importieren und bearbeiten kann. „Freeway Pro“ und „Goldfisch“ kann man in dieser Kategorie besonders empfehlen. Für „Freeway Pro“ gibt es inzwischen schon sehr viele Erweiterungen („Actions“), die die Software sehr mächtig machen. Weiterhin kann man mit der Pro-Version an fast allen Stellen eigenen Code ergänzen (geht mit „Goldfish“ an manchen Stellen auch).

Von der Vorgehensweise und den Funktionen her, kommt wohl am meisten das Programm „Flux“ ran. Mit ihm kann man gleichzeitig in Echtzeit per Maus das Layout verändern oder den Code sehen und bearbeiten. Es ist aber viel besser an das CSS-Layout-Konzept ausgelegt als sein Vorbild „Dreamweaver“. Das Handhaben ist aber genauso wie bei „Dreamweaver“ nicht unbedingt an einem Tag zu lernen (nicht ganz für Anfänger), obwohl es meiner Meinung nach wegen der besseren Oberfläche, viel einfacher zu bedienen ist.

Aber auch die kostenlosen Programme sind einen Blick wert. Mit ihnen kann man die normale HTML-Code-Arbeit schon ziemlich vereinfachen. Ein Großteil dieser Programme basiert übrigens auf der quelloffenen Firefox-Webengine (früherer „Netscape Composer“), um die Website-Vorschau zu rendern. Die Oberfläche von „Bluegriffon“ ist sogar komplett an dem Mac angepasst.

Puristen und richtige Profis greifen viel lieber zu einem richtigen Code-Editor, um Internetseiten zu gestalten.

Alternativen zu Adobe Acrobat

Adobe-Alternativen

Wenn man PDFs sichten, kontrollieren, bearbeiten und erstellen will, ist man auf PDF-Tools, wie z. B. „Adobe Acrobat“ angewiesen. Für diesen Zweck gibt es folgende Alternativen für den Mac zur Auswahl:

Die ersten vier (kostenpflichtigen) Anwendungen bieten dabei den größten Funktionsumfang. Braucht man nicht so viele Funktionen oder bearbeitet man nur gelegentlich PDFs, reichen evtl. auch die kostenlosen Programme aus. Viele vergessen, dass Apple bereits schon mit dem Programm „Vorschau“ eine gute Bearbeitungsmöglichkeit für PDF-Dateien bietet (in jeder neuen System-Version fügt Apple weitere Funktionen hinzu).

Die Open-Source-Software „Ghostscript“ nimmt eine Sonderstellung ein, weil man mit ihr PDF-, Postscript und EPS-Dateien in ein anderes Format umwandeln kann. Das kostenlose DTP-Programm „Scribus“ benötigt auch diese Programm-Bibliothek, um EPS- und Postscript-Dateien importieren und exportieren zu können.

Mit diesem Beitrag haben wir jetzt die Alternativen für den Printbereich abgeschlossen. In den nächsten 3 Alternativ-Artikeln, werde ich mich mit dem Multimedia- und Videobereich beschäftigen, bevor ich zum Schluss noch ein Fazit schreiben werde.

Alternativen zu Adobe Lightroom

Adobe-Alternativen

Wenn man RAW-Fotos bearbeiten und verwalten will, gibt es statt „Adobe Lightroom“ folgende Alternativen:

Als vollwertige Alternative ist vor allem Apples „Aperture“ hervorzuheben. Es ist auch, seit es den Apple Mac App-Store gibt, relativ günstig zu haben. Die zwei kostenlosen Open-Source-Programme sind auf jeden Fall auch einmal einen Blick wert. Des weiteren wird es zum Glück „Adobe Lightroom“ auch weiterhin ohne Abo-Modell geben (es kann trotzdem ganz normal gekauft werden). Aber gut zu wissen, dass es trotzdem auch Alternativen dazu gibt.

Unter diesem Link gibt es übrigens eine Petition gegen das Zwangsabo von Adobe (Bitte fleißig mitmachen!):

www.change.org/de/Petitionen/adobe-systems-incorporated-eliminate-the-mandatory-creative-cloud-subscription-model

Alternativen zu Adobe Illustrator

Adobe-Alternativen

In einer Grafik-Softwarekollektion darf natürlich auch kein Vektor-Zeichenprogramm, wie z. B. „Illustrator“ fehlen. Für dieses Programm gibt es auch einige Alternativen:

Vektorbearbeitungsprogramme:

Vektorisierungsprogramme:

Am besten sind „Inkscape“ und „iDraw“ gegenüber „Illustrator“ aufgestellt. Auch, wenn sie leider nicht ganz den Funktionsumfang von „Illustrator“ erreichen. „Sketch“ ist eher als Fireworks-Ersatz gedacht, weil es mehr für Screendesign ausgelegt ist (nur RGB-Farbraum, mit Bildbearbeitungsfunktionen usw.).

Viele Illustrator-Alternativen können leider meistens keine nativen Illustrator-Dateien öffnen. „Inkscape“ kann auch Illustrator-Dateien ab der Version 9 öffnen. Bei „iDraw“ soll es in eingeschränkter Form auch funktionieren (bin mir nicht ganz sicher). Aber manche kommen wenigstens auch mit SVG, PDF- oder EPS-Dateien zurecht. Das freie SVG-Format unterstützen so gut wie alle Programme.

Ein weiterer Schwachpunkt bei den Alternativen, ist wie schon bei den Bildverarbeitungsprogrammen, der Farbraum „CMYK“. Dieser wird leider immer noch nicht richtig in „Inkscape“ unterstützt. Hier kann man nur wieder durch Umwege eine Grafik in ein druckfähiges Format (CMYK) umwandeln (z. B. mit Profil-Zuweisung oder Konvertierung mit Layoutprogramm) . Bei „iDraw“ soll es mit CMYK eigentlich funktionieren (zumindest von den Farbpaletten her). Ob die Unterstützung allerdings auch wirklich vollständig ist, konnte ich leider auch noch nicht richtig in Erfahrung bringen.

Es gibt auch einige andere Vektorisierungsprogramme auf den Markt. „Vector Magic“ ist sehr umfangreich, aber leider auch sehr teuer. Mit „Inkscape“ ist es auch möglich, Pixelbilder in Vektorbilder umzuwandeln.

Alternativen zu Adobe Indesign

Adobe-Alternativen

Nun kommen wir zur Königsdisziplin bei der Grafiksoftware: Layout- und DTP-Programme. Schließlich laufen hier alle Medien, wie z. B. Texte, Schriften, Pixelbilder, Vektorbilder, Videos und Töne zusammen (letztere zwei nur beim Erstellen von interaktiven Inhalten). Deswegen ist sie auch die wichtigste Software eines Grafikers. Hier sind die Alternativen zu „Indesign“:

Professionelle und semiprofessionelle Layoutprogramme:

Layoutprogramme für Privatanwender:

Leider ist man in diesem Bereich meistens angewiesen, dass die Dokumente kompatibel sein müssen, um sie mit anderen austauschen zu können (besonders wenn darin was abgeändert werden muss). Und hier gibt es leider nun mal nur zwei Standards: „Indesign“ und „QuarkXPress“. Deswegen kann man hier als Alternative auch nur zu „QuarkXPress“ oder in eingeschränkter Form auch zu „VivaDesigner“ (kann wenigstens Indesign-IDML-Dateien importieren und exportieren) greifen.

Außer mit anderen Quark-Anwendern seine Dateien untereinander auszutauschen, kann man in „QuarkXPress“ auch kostenpflichtige Erweiterungen verwenden, um Dokumente mit „Indesign“ auszutauschen. Mit „QuarkXPress“ kann man auch interaktive Medien (z. B. eBooks, Apps und Flash-Dateien) erzeugen. „QuarkXPress“ ist zwar von der Vollversion her ziemlich teuer, aber das Upgrade gibt es schon für unter 500 Euro zu haben (geht auch von uralten Quark-Versionen aus).

Ist man nicht auf den Austausch angewiesen (wenn man nur PDFs für die Weitergabe verwendet), kann man natürlich auch zu den anderen professionellen Programmen greifen.

„RagTime“ nimmt hier in dieser Programmkategorie eine Sonderstellung ein, weil diese Anwendung auch gleichzeitig eine Textverarbeitung und Tabellenkalkulation ist.

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